Auch mit 90 Jahren noch fit für den „Störrischen Esel“

Als meine Frau und ich letztes Jahr bereits zum vierten Mal unsere Ferien im erholsamen „Störrischen Esel“ auf Korsika verbrachten, dachte ich an meinen bald 90-jährigen Vater, welcher immer noch recht rüstig ist, trotz seines hohen Alters. Er lebt zwar immer noch selbständig in einem Reiheneinfamilienhaus und schmeisst den Haushalt selber, trotzdem fährt mein Vater nicht mehr in die Ferien, freut sich aber über seine Radtouren, die er mit seinem E-Bike immer noch gut unternehmen kann. Bei diesen Gedanken überlegte ich mir, ob ich meinem Vater einen Aufenthalt im „Störrischen Esel“ auf Korsika zumuten könnte. Bei unserem Aufenthalt im Mai waren die meisten Gäste im Rentenalter, aber rüstige Rentner! Morgens um 7.00 Uhr sind bereits viele beim Frühstück, ausgerüstet mit Wanderschuhen, Stöcken und Rucksack, voller Tatendrang und Unternehmenslust. In dieser Gästeschar würde sich mein Vater doch sicher trotz seinem hohen Alter wohl fühlen. Unternehmenslustig und rüstig ist er ja immer noch.

Nun, ein Jahr später, am 13. Mai 2018 war es dann soweit und mein Vater checkte im „Störrischen Esel“ ein. Eine abwechslungsreiche Woche verging und mit den vom Feriendorf zur Verfügung gestellten E-Bikes erlebten wir einige wundervolle Radtouren z.B. in den Wald von Bonifato oder der Küste entlang zum Strand von Argentella. In Windeseile verflog die Woche. Mein Vater hat es rundum genossen und dabei auch die einmalige Natur und den unverwechselbaren Duft der Macchia von Korsika kennengelernt. Von Uschi Schmitt, der Gastgeberin des „Störrischen Esel“, hat er auch erfahren, dass er mit seinen 90 Jahren zurzeit der älteste Gast sei. Im Gespräch mit ihr entstand dann die Idee, sein Erlebnis im nächsten Rundbrief zu publizieren und mit Fotos zu dokumentieren. Nicht nur der „Störrische Esel“, sondern auch das unvergessliche sympathische Lachen von Uschi wird mein Vater wohl vermissen.

Peter Giacomuzzi, Gast

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