Die schönsten Flüsse zum Baden in Haute-Corse

Gumpen im Fango

Was gibt es schöneres im Korsika Urlaub als mit der Familie einen abwechslungsreichen Tag am Fluss in wunderschönen Badegumpen zu verbringen? Die Insel hat durch ihre geologischen Begebenheiten tolle Flussläufe zum Vorschein gebracht, die eine erfrischende Abwechslung zum Meer bieten. Also hinein ins kühle Nass!

Wildes Baden auf Korsika par excellence

Die Flüsse des Nordens gewähren alles was man sich wünschen kann: glasklares Wasser, tiefe Badegumpen, sprudelnde Jacuzzi, herrliche Liegeflächen, natürliche Wasserrutschen, Springfelsen in allen Höhen, Wasserfälle, die als Massageplätze dienen, Schatten- und Sonnenplätze – und das immer in wundervoll geformten Tälern und Schluchten. Nicht nur nach Wanderungen oder anderen schweißtreibenden Aktivitäten bieten die Flüsse des Nordens eine willkommene Erfrischung. Neben den bekannten Plätzen, wie Fango und Asco, möchten wir noch weitere wunderschöne Badeplätze im Norden der Insel vorstellen.

Die schönsten Badegumpen von Haute-Corse

Fango. Auf einer Länge von 22km, verläuft der Fango durch vier Weiler: Montestremu, Barghjana, Mansu und Tuarelli. Das Fangotal ist wie eine Schneise im Gebirge und gibt eine überwältigende Sicht preis auf die schroffen Felsen der Paglia Orba und des Capu Tafonatu. Die bunten Steine laden zum Picknicken ein und das glasklare Wasser ist auch im Frühjahr schon angenehm temperiert.

Fango

Figarella. Im Herzen des Waldes von Bonifato, knapp 20 km von Calvi entfernt, findet man auch im Hochsommer ein ruhiges Plätzchen an den zahlreichen Badegumpen. Für die ganze Familie verspricht es Spaß, nach einer Wanderung im Gebiet „Forêt de Bonifatu“ von den Felsen ins kühle Nass zu springen oder sich einfach nur auf den schön geformten Steinformationen zu sonnen.

Figarella im Wald von Bonifatu

Asco. Im gleichnamigen Tal schlängelt sich der Asco hinunter bis Ponte Lecchia und offenbart eine Vielzahl an netten Picknick-Plätzen. Und nebenbei laden zahlreiche Badegumpen in der tiefen Schlucht noch zum Schwimmen und relaxen ein. Sehr angenehm nach einer anstrengenden Wanderung auf den höchsten Bergen der Insel, wie der Monte Cinto oder die Punta Minuta im Haut-Asco.

Restonica. Das Restonicatal hinter Corte ist eines der schönsten auf Korsika. Wild und ursprünglich im Pinienwald leuchten die Badegumpen und machen Lust auf eine Erfrischung nach der Wanderung zum Monte Rotondo oder Lac de Melo. Im See ist das Schwimmen verboten, doch der Restonica hat wunderschöne Plätze für Jedermann. Ein bisschen mutig muss man schon sein, denn das Gletscherwasser ist nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete. Aber auch die Füße hineinzuhalten, verspricht doch eine angenehme Abkühlung.

Restonica

Tavignano. Ebenfalls von Corte aus erreicht man das Tavignano-Tal, eine tiefe von Felsen eingekesselte Schlucht, die nur Wanderern vorbehalten ist. Über den steingepflasterten Weg erreicht man nach gut 2 Stunden eine Brücke, wo man sich ein schönes Sonnen- und Badeplätzchen suchen kann. Die Badegumpen zum Fluss sind nur dort an der Pont oder am Anfang der Schlucht zugängig – aber um so schöner. Die glatt geschliffenen Felsen und tiefen Gumpen bereiten jedermann einen schönen Tag in den Bergen.

Gumpen im Tavignano

Aitone. Im höchstgelegensten Wald von Aitone, oberhalb vom Hochplateau des Niolu, werden Sie es lieben, nach einer langen Wanderung den Kopf unter Wasser zu tauchen. Die natürlichen Schwimmbecken des Aitone bei Evisa sind ein Geheimtipp und seine Schönheit wird durch seine unzähligen Kaskaden noch unterstrichen.

Golo. Am Fuße des „korsischen Matterhorns„, der Paglia Orba, entspringt der längste Fluss Korsikas (80 km), der Golo. Bei Bastia mündet er sanft ins Meer und bei Castirla ist er ein beliebtes Canyoning Ziel. Aber dazwischen, auf dem Weg zu seinem Ursprung, ist er einer der schönsten Badeflüsse Korsikas mit glasklaren Gumpen und wunderschönen Wasserfällen. Von der „Hufeisenkurve“ Richtung Col de Vergio wandern Sie durch den schönen Kiefernwald bis Sie den Fluss erreichen.

Badegumpen im Golo

Agnone. Bekannter wird der kleine Fluss, wenn der Name „Cascades des Anglais“ fällt. Am Fusse des Monte D’Oro im Wald von Vizzavona reiht sich ein Wasserfall an den nächsten und beschert den Wanderern des GR20 oder den Spaziergängern eine willkommene Erfrischung, umsäumt von einem fast heimischen Mischwald.

Cascades des Anglais

Gravona. In der Nähe von Bocognano, zwischen Corte und Ajaccio, führt ein kleiner Weg zu einer der spektakulärsten Klammen der Insel: Die Richiusa-Schlucht. Am Eingang der Schlucht erwarten die Wanderer und Canyoning-Begeisterten erfrischende Badegumpen in wild-romantischer Kulisse. Nur 3 m breit, umragen 50 m hohe Felswände die natürlichen Schwimmbecken.

Bravone. Der kleine Bravonefluss schlängelt sich wie im Abenteuerfilm wild und unberechenbar durch die enge Schlucht. Unzählige alte Genuesenbrücken und Kaskaden begleiten den Fluss auf seinem Weg ins Thyrrenische Meer oberhalb von Aléria. Alleine die Fahrt durch das Tal lohnt sich und man bekommt garantiert Lust, den Bravone einmal auszuprobieren.

Vecchio. Unweit von Vivario auf der N193 passiert man eine Brücke, die von Gustave Eiffel konzipiert wurde. Sie wurde zur Überquerung der Eisenbahn des Vecchio-Flusses gebaut. Unter den insgesamt 3 Brücken befinden sich einladene Becken und Picknick-Plätze, die für einen entspannten Tag am Fluss sorgen.

Vecchio Fluss

Maganello. Bei Tattone gibt es einen abwechslungsreichen Wanderweg, der von einem munter fließenden Bach begleitet wird: der Maganello. Eingebettet in eine märchenhafte Berglandschaft hat er für jedes Familienmitglied etwas zu bieten und tolle Kaskaden und die darunterliegenden Gumpen laden zum Verweilen – wenn dort nicht noch mehr unzählige schöne Becken und Wasserfälle um die nächste Kurve wären…

Pietracorbara. Auch am Cap Corse gibt es ein kleines Flüsschen in üppiger Natur, dessen Gumpen von unwirklich wirkenden Brücken aus der Genuesenzeit überspannt werden und eine willkommene Abwechslung zum Salzwasser bieten.

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